Das Intro besteht nur aus Gesang, den Gesang doppelnden Orgeln und Claps, und das reicht um einen 1 1/2 Minuten festzuhalten, aber nicht um einen auf dieses Funkmonster vorzubereiten, dass aus allen Nähten platzt, und mit seinen Computervocals den slammenden Beats mit fast rockigem Flavour und diesen eigenwilligen Sounds in den Ecken die man fast für Effekte hält, sich aber immer wieder als kurze Funklicks entpuppen, oder als Geigen, oder als was auch immer, jedenfalls ein Track voller Überraschungen und mit einem so eigenwilligen Sound, dass man Caro wirklich als einen der eigenwilligsten Houseproduzenten bezeichenen sollte. Der Remix zu “Super Contact Dance” kommt von Ben Nevile, und da passen wirklich zwei zusammen, denn auch er sprengt die Grenzen mit jedem Track, hier beugt er sich dem Soul des Tracks und lässt ihm einfach freien Lauf und verwandelt ihn in einen Latintrack der immer lässiger wird. Das zweite Stück, “See You Shining” knüft an “Città Alla Notte” an und groovet endlos mit einer Tiefe einem von der Bassdrum freigeschaufelten Raum, der alles in einen zeitlosen Flow versetzt. Killerplatte.
—bleed, de:bug [*****]
[...] The follow-up to 2002’s Città alla Notte EP, Super Contact Danse, proves that Jones hasn’t lost his touch for engineering sonic bliss. Randy sings like Super_Collider’s Jamie Lidell, which means he’s yet another Caucasian who can convincingly channel Prince in his sly soul-man guise. “Super Contact Danse” falls somewhere between early-’80s N.Y. electro and stiff Brit funk from the same era. Phatter-than-Afrika Bambaataa kick drums tattoo your ass and transport you to the diminutive Purple One’s “Erotic City” while a Kraftwerkian mensch-maschine intones the title. It’s absurdly simple and effective. “Shining” comes off as classy tech-house, but with a disturbing, distorted-to-hell vocal sample ("I can see your face shining") submerging things to bad-tripsville. Beneath Jones’ geeky computer-wiz exterior there beats the heart of someone who makes Barry White seem like a prude. Who knew?
—Dave Segal, The Stranger